Raum 3: CoWorking, oder gleich Workation

Für digitale Nomaden muss es selten Luxus sein: Laptop einpacken und einfach mal raus reicht vielen, um – gerade in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie – den Kopf frei zu bekommen. Ein CoWorking-Place auf dem Land vor der Stadt mit Übernachtungsmöglichkeit in einem schönen Dorf, umgeben von Wald und Feldern, eine halbe Stunde vom Meer entfernt, kann helfen bei der Fokussierung auf ein Projekt. Dafür ist Platz in der kleinsten Hütte.

CoWorking auf dem Dorf ist reizvoll, wenn Städter dafür nicht täglich aufs Land pendeln müssen. Wer Ruhe haben möchte, einen Tapetenwechsel für die Kreativität benötigt oder ohnehin gern als digitaler Nomade durchs Land reist, für den eigenen sich CoWorking Places mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Hier kann man sich zurück ziehen, im eigenen, optimal und gemütlich gestalteten Arbeits- und Ruheraum bleiben, aus dem Fenster schauen und den Linden im Wind oder dem Gras beim Wachsen zusehen.

Alternative zum Home Office

Aber auch für angestellte Menschen, die durch Corona im Home Office gelandet sind, sind CoWorking Spaces auf dem Land eine willkommene Alternative. Jetzt, wo sich für viele Unternehmen heraus gestellt hat, dass die Arbeit, die sonst im Büro in der Stadt erledigt werden muss, auch prima remote erledigen lässt, sind CoWorking Spaces für diese Unternehmen Alternativen zur teuren Bürofläche in der Stadt geworden. Statt die Angestellten täglich pendeln zu lassen, ist es nun für viele Vorgesetzte denkbar, den Arbeitsplatz ihrer Mitarbeitenden dauerhaft „nach draußen“ zu verlegen.

Für die Angestellten bedeutet das, dass sie weniger Lebenszeit auf dem Arbeitsweg vergeuden, flexibel in ihren Arbeitszeiten bleiben können, so wie jetzt im Home Office auch. Und dass sie mehr Freizeit und Lebensqualität mit Familie und für Hobbies erleben können.

Der Chef freut sich über zufriedenere und ausgeglichenere Mitarbeiter, und die Personalchefin darüber, dass sie ihre Fachkräfte nun überall dort suchen kann, wo es CoWorking Places gibt.

Und aus der Bürogemeinschaft, die sich nun nicht nur aus den eigenen Kollegen, sondern auch aus Freelancern aus vielen anderen Branchen zusammensetzt, können neue Synergien entstehen, die kreatives und inspirierendes Zusammenarbeiten möglich machen.

Arbeit in bester Gesellschaft und schöner Atmosphäre

Wer gern Gesellschaft hat, findet im Café oder auf der Terrasse Anschluss und kann sich einen Snack genehmigen. Überall im Haus gibt es Breitband-Internet und schnelles WLAN, arbeiten kann man also überall.

Der Clue: Hier kommen auch die Experten unter, die für Workshops und Vorträge den Weg aufs Land nicht scheuen. Dafür werden sie mit Landleben pur belohnt.

Und es ist auch Platz für viele da: Im Dorf gibt es bereits ein CoWorking-Retreat im Herrenhaus, mit noch mehr Platz für Menschen und Ideen.

Was ist jetzt nochmal dieses CoWorking?

Weil ich doch noch häufig erlebe, dass Menschen mit dem Begriff „CoWorking“ fremdeln, habe ich ein kleines Erklärvideo gebaut, das gern zur Erklärung verwendet werden kann:

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