Was inzwischen passiert ist

Im Dezember 2020 habe ich diese Seite aufgesetzt, um für mich zu visualisieren, was mir schon lange durch den Kopf geht. Die Corona-Phase kann ich hier in unserem wunderbaren Dorf, das von Feldern und Wäldern umschlossen ist, zwar sehr gut aussitzen. Aber vorher war ich immer auch viel unterwegs auf Kongressen, Thinktanks, Hackathons und Events, die nicht nur mein Netzwerk, sondern auch meinen Horizont stetig erweitert haben. Da Flugreisen zu Tagesevents aber aus vielen Gründen nicht mehr zu verantworten sind, und ich nach vielen Jahren digitalen Nomadentums an dem Punkt in meinem Leben angekommen bin, an dem das Sesshaftwerden sich richtig anfühlt, habe ich mir überlegt: Ich könnte all diese Events ja auch hier ins Dorf bringen. Kleiner natürlich, aber vielleicht sogar feiner.

Die Idee eines CoWorking-Makerspace-Studio-Cafés ist also entstanden, und die umfasst so viele Möglichkeiten, die ich mir für unser Dorf wünsche. Also habe ich sie nach Weihnachten halt einfach mal hier aufgeschrieben.

Und dann nahm dieses Ding hier auf einmal Fahrt auf. Beim Testen der neuen Audio-Chat-App Clubhouse stolperte ich gleich in den ersten Tagen in einen Raum, in dem es um CoWorking auf dem Land ging. Und schon stand der Kontakt zum CoWorkland und der Ansprechpartnerin für das Herzogtum, Jule Lietzau. Bald folgten Gespräche mit Michaela Bierschwall von der Wirtschaftsförderung Herzogtum Lauenburg, und nun bin ich mitten drin in der Planung für einen temporären CoWorking-Space hier auf dem Dorf, auch unterstützt von aufgeschlossenen und neugierigen Niendorfer:innen.

Der wird nun – voraussichtlich im August – seine Zelte auf unserem Dorfplatz aufschlagen. Oder genauer: Seine CoWorking-Container aufstellen. Und so werden wir hier im Dorf vier Wochen die Möglichkeit haben einfach mal zu testen, wie die Idee generell hier ankommt, ob es Interessenten gäbe, und ob sich das ganze Projekt tatsächlich realisieren ließe.

Ich freue mich sehr darüber, dass die Gemeindervertretung dem Projekt einstimmig zugestimmt hat, dass viele Niendorfer:innen bei der Vorbereitung zu dieser Entscheidungsfindung mit den richtigen Fragen beigetragen haben, und dass das Team vom CoWorkland und von der Wirtschaftsförderung Lauenburg das CoWorking-Projekt so engagiert unterstützen.

Inzwischen habe ich einen Twitter-, einen Facbook– und einen Instagram-Account für das Konzept Café Smartville eingerichtet. Da ist zwar noch nicht viel los, aber hey, wer weiß: Wenn das alles in diesem Tempo weitergeht, dann gibt es dort bald viel zu erzählen! Schaut einfach mal rein!

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