Wer steckt eigentlich hinter dieser Idee?

Mein Name ist Sandra Schink, ich berate und schreibe für Unternehmen in Sachen Digitalisierung, Software, Internetauftritte und Industrial IoT in ganz Deutschland. Ich lebe mit 651 Nachbarn und meiner Familie in einem Dorf in Schleswig-Holstein, und wir haben hier Breitband-Internet an jeder Milchkanne.

Und ich finde, damit sollten wir auch etwas machen.

Durch meine Arbeit hatte ich bereits die Gelegenheit viele spannende Digitalisierungsprojekte kennenzulernen und zu erleben, wie zum Beispiel Fahrten über Rennstrecken und Autobahnen mit Prototypen von selbstfahrenden Fahrzeugen, Fahrtrainings mit realen Autos in der Virtual Reality, oder die Begegnung mit einem „sensiblen“ Fahrzeug – einem Kunst-, aber auch Forschungsobjekt.

Ich begleite zudem als Fotografin, Mentorin und auch Mutter seit 2013 die Jugend-Initiative der Open Knowledge-Foundation Jugend hackt“ für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die jährlich in Berlin und zusätzlich in Hamburg und anderen Städten stattfindet. Das ist so ähnlich wie „Jugend forscht“ – nur für programmierbegeisterte Jugendliche.

Bildung, die Spaß macht

Ich beobachte dort, wie schnell auch Kinder, die vorher noch nie etwas programmiert und entwickelt haben, spielerisch und selbstverständlich lernen mit digitalen Themen umzugehen und eigene Projekte zu entwickeln – und das in nur 2,5 Tagen!

Mein Sohn ist von Anfang an dabei, und inzwischen studiert er Informatik, obwohl ihm in der Schule im Informatik-Unterricht nur der Umgang mit Microsoft Office vermittelt wurde.

Und ich finde, dass wir einen solchen niedrigschwelligen einfachen Zugang zu digitalem Wissen auch überall auf dem Land brauchen. Aber nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und Senior:innen. Weil nur digital mündige Menschen sich nicht von neuen technologischen Entwicklungen überfordert fühlen, und weil auch nur digital aufgeklärte und geschulte Menschen sicher mit digitalen Lösungen umgehen und selbst welche entwickeln können.

Aus dem Dorf auf den Mars

Und ich bin sicher:
Eines Tages könnte eine Astronautin zum Mars fliegen, die aus einem Dorf wie Niendorf an der Stecknitz kommt.

Deshalb möchte ich bei uns auf dem Dorf ein CoWorking-Makerspace-Studio-Café aufbauen, in dem es neben Kaffee und Kuchen auch Zugang zu digitalen Themen, Hilfestellung bei Online-Themen, Lasercutter und 3D-Drucker, Workshops und Austausch mit Experten aus allen digitalen Anwendungsbereichen und natürlich CoWorking-Möglichkeiten geben wird.

Kommt, macht mit!

Deshalb freue ich mich sehr, dieses Konzept mit Unterstützung des CoWorklands und der Wirtschaftsförderung Lauenburg vier Wochen hier bei uns im Dorf vorstellen zu können.

Du findest die Idee gut und möchtest das Projekt mit Deinem Unternehmen unterstützen? Das ist toll, denn wir können jede Hilfe gebrauchen und freuen uns über Partnerschaften und Sponsoring! Einfach melden unter coworking@sandraschink.de!

Titelbild: Marc Bößiger

Post A Comment