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Man müsste mal… einfach mal machen! Vorstellung der Niendorfer Umfrage-Ergebnisse und was wir daraus machen können

29. August 2021 @ 14:00 17:00

Niendorf an der Stecknitz

Im Vorfeld des CoWorking-Projektes habe ich Niendorfer:innen über unseren Dorfchat gefragt: Wie geht es Euch in Niendorf an der Stecknitz? Was fehlt Euch hier? Heute sprechen wir im DGH über die Ergebnisse und schauen mal, wie es weitergehen kann.

Von unseren 653 Nachbar:innen sind 169 Mitglieder in unserem Dorfchat, und davon haben 83 an dieser Online-Umfrage teilgenommen. Vielen Dank an Euch alle! Es war eine Umfrage, für die man sich wirklich mal zehn Minuten Zeit nehmen musste, und die wichtigsten Fragen wurden von allen beantwortet, die teilgenommen haben. Dabei sind viele spannende, wichtige und kreative Ergebnisse herausgekommen! Und über diese Ergebnisse wollen wir heute reden. Hier schon mal die Rahmen-Ergebnisse, und nochmal die Info, über welche Themen abgestimmt wurde, und auch, welche noch während der Umfrage von Euch dazu gekommen sind.

Wohlfühldorf Niendorf an der Stecknitz

Das wichtigste Ergebnis ist sicher: In Niendorf an der Stecknitz lässt es sich offensichtlich gut leben! Von allen Befragten haben über 93% angegeben, dass sie sich sehr bis ausgesprochen wohl hier fühlen!

Niendorf/Stecknitz

 

Ein Dorfer voller Macher

Ein ebenso positives Ergebnis kam bei der Frage heraus, wer im Dorf bereit wäre bei der Umsetzung einiger der Vorschlage zu helfen und zu unterstützen: Fast 89% der Befragten sind gründsätzlich bereit, sich in ein Projekt einzubringen. Das ist toll!

Niendorfer:innen helfen

Alle Generationen sind dabei!

Schön auch zu sehen: Alle Generationen haben sich an der Umfrage beteiligt! Nur die Jüngsten und die Ältesten sind nicht repräsentiert, was ein wenig in der Natur der Sache liegt: Weder die Jüngsten, noch die Ältesten nutzen in der Regel WhatsApp. Deshalb kann diese Umfrage natürlich auch nicht repräsentativ sein. Aber darauf komme ich später noch zurück.

Alter Teilnehmer:innen

Ein offenes Dorf mit Einheimischen und Zugezogenen

Interessant ist auch zu sehen, wie lange die Teilnehmenden bereits in Niendorf/Stecknitz leben, und wo sie ihre Wurzeln haben!

Wohndauer

Niendorfer Wurzeln

Unsere Themen und Eure weiteren Vorschläge

Zur Erinnerung: Im Vorfeld der Umfrage hatte ich Euch gefragt, was Euch im Dorf fehlt und diese Vorschläge dann in der Klick-Umfrage zur Abstimmung gestellt. Diese Ergebnisse stelle ich Euch heute am CoWorking-Container vor. Ich werde sie aber auch nach dem heutigen Tag für alle in einem Blogbeitrag veröffentlichen.

Das waren Eure Themen, hier in alphabetischer Reihenfolge:

  • Austauschmöglichkeit zu digitalen- und Zukunftsthemen im Dorf
  • Austauschmöglichkeit zu Klima- und Umweltthemen im Dorf
  • Austauschmöglichkeit zu künstlerischen/kreativen Themen für die Dorfgestaltung
  • Austauschmöglichkeit zu sozialen Themen im Dorf (zB in Krisenzeiten)
  • Bäcker/Bäckerwagen
  • Badesee/Schwimmteich
  • Basketballplatz
  • Bio-Hof mit Hofladen
  • BMX-Rampen
  • Boule-Bahn (Boccia/Petanque)
  • Brotbackhaus
  • Café
  • Dorfkrug/Kneipe
  • Dorf- und Straßenfeste (endlich wieder)
  • Einkaufsdienst/Einkaufstaxi
  • E-Ladestation
  • E-Lastenfahrradverleih
  • Gemeinschaftsgemüseacker
  • Kiosk
  • Möglichkeit ohne eigenes Auto mobil zu sein (zB Mitfahrbank, CarSharing, Busshuttle, Taxistand)
  • Regionale Produkte aus Verkaufsautomat
  • Reparaturcafé/offene Werkstatt/Makerpace
  • Schöne Bemalung der grauen Stromkästen
  • Sportgruppen (mehr als bisher, zB Yoga, Tai chi, Hulla Hoop, Laufgruppe)
  • Tauschregal für Bücher und anderes
  • Toilette für Spielplatz und Jugendhütte
  • Wander-, Rad- und Reitrundwege rund um das Dorf
  • Wasserspender im Dorfgemeinschaftshaus

Diese Vorschläge standen bereits zur Abstimmung. Folgende Vorschläge kamen als Kommentare während der Umfrage dazu:

  • Hundeauslauf (umzäunt)
  • Barrierefreiheit zum DGH
  • Mehr Angebote für Jugendliche
  • Mehr Angebote für Kinder
  • Mülleimer in ganzen Dorf
  • Neubau des Fußballplatzes
  • Ort im Dorf, wo viele der oben genannten Angebote kombiniert werden können
  • Sauberes Brunnenwasser
  • Selbstbedienungskasten für Möllner Markt (wurde bereits umgesetzt von Wolfgang! 🙂 )
  • Sichere digitale Austauschplattform

Zudem wurden von einigen auch grundsätzliche und berechtigte Bedenken zu oben genannten Vorschlägen geäußert, was zum Beispiel die Pflege von neuen Außenanlagen angeht und anderes. Aber darauf möchte ich auch während der Präsentation weiter eingehen.

Nicht repräsentativ und dennoch spannend!

Eine Umfrage, die nur online verbreitet wird, erreicht nicht alle Menschen, und kann deshalb nicht wirklich repräsentativ sein. Für eine Umfrage, die alle Nachbar:innen berücksichtigt und erreicht, benötige ich aber ein Team, viel mehr Zeit und finanzielle Mittel, um das umsetzen zu können. Und selbst dann würden gar nicht alle Nachbar:innen teilnehmen wollen. Deshalb kann so eine Umfrage immer nur ein kleines Stimmungsbild und einen ersten Trend bieten.

Immerhin haben aber fast 13% aller Dorfbewohner:innen teilgenommen. Bei Wahlumfragen zum Beispiel werden oft nur 1.000 bis 2.500 Menschen aus der deutschen Bevölkerung befragt, und trotzdem passen die Umfragenwerte oft erstaunlich gut zu den späteren Wahlergebnissen.

Unsere Umfrageergebnisse sind also dennoch spannend und aufschlussreich, und es gibt viel Stoff, um darüber zu reden. Und auch, was davon umsetzbar wäre, wie es umsetzbar wäre und wie wir das organisiert bekommen.

Statt WhatsApp: Sichere und einfache digitale Kommunikation

Ein Wunsch, der geäußert wurde, ist der nach einer wirklich sicheren digitalen Kommunikations-App, und den kann ich aus sehr vielen Gründen sehr gut nachvollziehen. Deshalb möchte ich Euch auch im Hinblick auf mögliche Organisationsgruppen für unsere Dorfprojekte die App nebenan.de schon mal an dieser Stelle vorstellen.

In dieser Plattdorm melden sich alle mit ihren echten Namen an, den sie auch verifizieren müssen, um in der Dorfgemeinschaft aufgenommen werden zu können. Das stellt schon mal sicher, dass sich keine fremden Mitleser in der Gruppe tummeln. Und in der Regel führt das auch zu einem freundlicheren Miteinander, weil man sich hier nicht hinter anonymen Namen verstecken kann.

Aber auch wenn der echte Namen dann bekannt ist: Alle weiteren Daten, wie zum Beispiel die Telefonnummern, werden nicht öffentlich, außer man möchte es so. Zu jedem Dorfthema und jedem Projekt kann es eine eigene Gruppe geben, und für jede Gruppe können Benachrichtigungen eingestellt werde. So habt Ihr alle Gruppen in einer App, seid alle als Dorfgemeinschaft miteinander verbunden, aber trotzdem schrillt Euer Smartphone nicht bei jedem einzelnen Kommentar von einer Diskussion, die einen gar nicht interessiert.

Ich werde nebenan.de heute auch kurz vorstellen, und ich helfe auch gern bei der Einrichtung. nebenan.de ist kostenlos und TÜV-geprüft!

Info: Ich habe nichts mit nebenan.de zu tun, bin nicht dort angestellt, bekomme keine Provision oder sonst irgendwas. Von allen Apps, die ich mir als Alternative zu WhatsApp angesehen habe, halte ich sie für unsere Dorfthemen und Projekte für die Beste und Sicherste.

Wer sich für die App schon registrieren möchte, kann sich hier zur Anmeldung klicken.

Bitte anmelden

CoWorking-Plätze für diesen und alle anderen Werktage bis zum 10. September könnt Ihr hier über die CoWorkland-Seite buchen!

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Da sie aber unter den aktuell geltenden Corona-Regeln stattfinden wird und wir auf die Anzahl der Gäste achten müssen, bitten wir um Voranmeldung unter coworking@sandraschink.de.

 

 

 

Details

Datum:
29. August 2021
Zeit:
14:00 – 17:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstalter

Smartville Concept, Sandra Schink
Telefon:
+491744417111
E-Mail:
coworking@sandraschink.de
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen

Dorfgemeinschaftshaus

Dorfgemeinschaftshaus
Niendorf, Schleswig-Holstein 23881 Deutschland
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